Margin Rechner
Berechnen Sie die erforderliche Margin zur Eröffnung einer Forex-Position bei jedem Hebel. Sehen Sie, wie viel Sicherheitsleistung Ihr Broker einbehält und wie viel freie Margin in Ihrem Konto verbleibt.
Margin bei verschiedenen Hebelstufen
| 1:30 (EU) | — |
| 1:50 (US) | — |
| 1:100 | — |
| 1:200 | — |
| 1:500 | — |
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So funktioniert der Margin Rechner
Unser kostenloser Margin Rechner ermittelt die erforderliche Margin zur Eröffnung einer Forex-Position bei einem bestimmten Hebel. Wählen Sie Ihr Währungspaar, geben Sie Ihre Handelsgröße und den Hebel ein, und der Rechner zeigt Ihnen sofort, wie viel Sicherheitsleistung Ihr Broker einbehält, die gesamte nominale Positionsgröße und wie viel freie Margin in Ihrem Konto verbleibt. Dies ist unerlässlich für die Handelsplanung und die Vermeidung eines Margin Calls.
Was ist Margin im Forex-Handel?
Margin ist die Sicherheitsleistung, die Ihr Broker zur Eröffnung und Aufrechterhaltung einer gehebelten Position verlangt. Sie ist keine Gebühr und keine Handelskosten. Margin ist lediglich eine Kaution — ein Teil Ihres Kontoguthabens, den der Broker einbehält, solange Ihr Trade offen ist. Sobald die Position geschlossen wird, wird die Margin wieder Ihrem verfügbaren Guthaben gutgeschrieben. Die Höhe der erforderlichen Margin hängt von der Positionsgröße und dem Hebelverhältnis ab.
Margin-Formel
Beispiel: 1 Lot EUR/USD bei 1,0850 mit 1:500 Hebel
Margin = (1 × 100.000 × 1,0850) ÷ 500 = $217,00
Beispiel — Gleicher Trade, verschiedene Hebel
Handel von 1 Standard-Lot EUR/USD bei 1,0850:
1:30 Hebel (EU/ESMA): Margin = $108.500 ÷ 30 = $3.617
1:100 Hebel: Margin = $108.500 ÷ 100 = $1.085
1:500 Hebel: Margin = $108.500 ÷ 500 = $217
Die Position ist in allen drei Fällen identisch — derselbe Gewinn/Verlust pro Pip. Nur die als Sicherheit hinterlegte Summe unterscheidet sich.
Hebelgrenzen nach Region
Verschiedene Finanzaufsichtsbehörden setzen maximale Hebelgrenzen zum Schutz von Privatanlegern fest. Der Ihnen verfügbare Hebel hängt von der Regulierungszuständigkeit Ihres Brokers und der gehandelten Anlageklasse ab. Für in Deutschland ansässige Trader gilt die BaFin-Aufsicht, wobei die ESMA-Hebelgrenzen maßgeblich sind.
USA (CFTC/NFA): 1:50 Major-Paare, 1:20 Minor-Paare
Australien (ASIC): 1:30 Major-Paare (seit 2021)
Japan (JFSA): 1:25 alle Paare
Offshore (FSA, VFSC etc.): Bis zu 1:500, 1:1000 oder sogar 1:2000
WARNUNG
Mit einem Hebel von 1:500 können Sie eine $100.000-Position mit nur $200 Margin eröffnen. Aber wenn sich der Trade 20 Pips gegen Sie bewegt (nur $200 bei einem Standard-Lot), ist Ihre gesamte Margin aufgebraucht. Verwenden Sie niemals den maximalen Hebel auf Ihr gesamtes Konto. Die BaFin weist ausdrücklich darauf hin, dass CFD-Handel mit erheblichen Verlustrisiken verbunden ist.
Margin Call und Stop-Out-Niveaus
Ein Margin Call tritt ein, wenn Ihr Kontokapital auf oder unter das Margin-Call-Niveau fällt, typischerweise bei 100 % Margin-Level (Kapital entspricht der genutzten Margin). An diesem Punkt warnt Sie Ihr Broker, entweder zusätzliche Mittel einzuzahlen oder einige Positionen zu schließen, um Margin freizugeben. Sie können Ihre Trades noch verwalten, aber keine neuen Positionen eröffnen.
Bewegt sich der Markt weiter gegen Sie und Ihr Kapital fällt weiter auf das Stop-Out-Niveau (üblicherweise zwischen 20 % und 50 % Margin-Level, je nach Broker), beginnt der Broker automatisch, Ihre verlustreichsten Positionen zu schließen. Dies ist ein Schutzmechanismus, der verhindert, dass Ihr Kontostand negativ wird. Verschiedene Broker setzen unterschiedliche Stop-Out-Niveaus fest, prüfen Sie dies daher immer in Ihren Kontobedingungen, bevor Sie mit dem Handel beginnen.
Freie Margin vs. Genutzte Margin
Genutzte Margin (auch erforderliche Margin genannt) ist der Gesamtbetrag an Sicherheitsleistung, der derzeit durch alle Ihre offenen Positionen gebunden ist. Freie Margin ist der Teil Ihres Kontokapitals, der nicht gebunden ist — er steht zur Eröffnung neuer Trades oder zur Aufnahme schwebender Verluste bestehender Positionen zur Verfügung. Die freie Margin wird berechnet als: Freie Margin = Kapital − Genutzte Margin.
Wenn Ihre freie Margin null erreicht, können Sie keine neuen Positionen eröffnen und laufen unmittelbar Gefahr, einen Margin Call zu erhalten. Die Überwachung Ihrer freien Margin ist entscheidend, um eine Zwangsliquidation zu vermeiden, insbesondere wenn Sie mehrere offene Positionen halten oder mit hohem Hebel handeln.