Ein internationales Gremium, das das globale Finanzsystem überwacht und Empfehlungen dazu ausspricht. Der FSB koordiniert die Finanzregulierung über Jurisdiktionen hinweg und bewertet Schwachstellen, die die Stabilität der Devisenmärkte beeinträchtigen könnten.
Was der FSB tut
Der Finanzstabilitätsrat wurde 2009 von der G20 (Gruppe der Zwanzig) als Nachfolger des Financial Stability Forum gegründet. Er koordiniert nationale Finanzbehörden und internationale Standardsetzer bei der Entwicklung und Förderung wirksamer Regulierungs- und Aufsichtspolitiken. Der FSB wird von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, Schweiz, beherbergt.
FSB und Finanzmärkte
Der FSB identifiziert und adressiert systemische Risiken im globalen Finanzsystem. Seine Arbeit zu global systemrelevanten Banken (G-SIBs), der Reform außerbörslicher Derivate und dem Schattenbankwesen hat das regulatorische Umfeld geprägt, in dem Devisenmärkte operieren.
FSB-Empfehlungen beeinflussen, wie Banken Forex-Handelsrisiken steuern, wie zentrale Gegenparteien Währungsderivate abwickeln und wie Nicht-Bank-Finanzinstitute an Devisenmärkten teilnehmen. Diese Regulierungen wirken sich auf Marktliquidität, Handelskosten und Kontrahentenrisiko aus.
Forex-Relevanz
Während der FSB Währungen nicht direkt bewegt, prägen seine regulatorischen Empfehlungen das strukturelle Umfeld des Devisenhandels. Trader spüren den FSB-Einfluss indirekt über die Eigenkapitalanforderungen, Marginregeln und Meldepflichten ihrer Broker.
Verwandte Begriffe
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)
Eine internationale Institution im Besitz von 63 Zentralbanken, die als Bank der Zentralbanken dient, monetäre Zusammenarbeit fördert und einflussreiche Forschung zu globalen Finanzmärkten erstellt, einschließlich der definitiven Dreijahreserhebung zum Devisenumsatz.
G20 (Gruppe der Zwanzig)
Ein internationales Forum aus 19 Ländern plus der Europäischen Union und der Afrikanischen Union, das die größten Volkswirtschaften repräsentiert. Die G20 befasst sich mit globalen Wirtschaftsfragen einschließlich Wechselkurspolitik, Finanzregulierung und Handel.
Internationaler Währungsfonds (IWF)
Eine internationale Organisation mit 190 Mitgliedsländern, die globale monetäre Zusammenarbeit, Finanzstabilität und Wirtschaftswachstum fördert. Der IWF vergibt Kredite an Länder in finanzieller Notlage und überwacht globale Wechselkurspolitiken.
Zentralbank
Eine nationale Institution, die die Geldpolitik steuert, Zinssätze festlegt und die Währungsstabilität überwacht. Zentralbank-Entscheidungen sind die wichtigsten Treiber im Forex-Markt.
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