Eine nationale Institution, die die Geldpolitik steuert, Zinssätze festlegt und die Währungsstabilität überwacht. Zentralbank-Entscheidungen sind die wichtigsten Treiber im Forex-Markt.
Was ist eine Zentralbank?
Eine Zentralbank ist die oberste monetäre Autorität eines Landes oder einer Währungsunion. Sie steuert die Geldmenge, legt den Leitzins fest, überwacht das Bankensystem und handelt als Kreditgeber letzter Instanz. Im Forex-Markt sind Zentralbank-Entscheidungen die wichtigsten Kurstreiber.
Wichtigste Zentralbanken für Forex
Die acht wichtigsten: Federal Reserve (Fed) (USD), Europäische Zentralbank (EZB) (EUR), Bank of England (BoE) (GBP), Bank of Japan (BoJ) (JPY), Schweizerische Nationalbank (SNB) (CHF), Reserve Bank of Australia (RBA) (AUD), Bank of Canada (BoC) (CAD) und Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) (NZD). Für den deutschen Markt ist die Deutsche Bundesbank als Teil des Eurosystems relevant.
Wie Zentralbanken Währungen bewegen
Zinserhöhungen stärken eine Währung, da höhere Zinsen ausländisches Kapital anziehen. Zinssenkungen schwächen sie. Über die Zinsentscheidung hinaus beeinflusst die Wortwahl (Hawkish vs. Dovish) die Markterwartungen stark. Der Wirtschaftskalender listet alle geplanten Zentralbank-Termine.
Verwandte Begriffe
Federal Reserve (Fed)
Die Zentralbank der USA, die den US-Dollar und damit den gesamten Forex-Markt maßgeblich beeinflusst. Ihre Zinsentscheidungen und geldpolitischen Aussagen sind die wichtigsten Einzelereignisse für Währungshändler.
Europäische Zentralbank (EZB)
Die Zentralbank der Eurozone, die die Geldpolitik für 20 Länder mit dem Euro steuert. EZB-Entscheidungen haben direkten Einfluss auf EUR-Paare und damit auf den größten Forex-Markt.
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