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Währungsbindung

Geldpolitik

Ein fester Wechselkurs, bei dem eine Zentralbank den Wert ihrer Währung an eine andere Währung (meist den US-Dollar) koppelt und den Kurs durch Interventionen innerhalb einer engen Bandbreite hält.

Was ist eine Währungsbindung?

Eine Währungsbindung (Currency Peg) ist ein fester Wechselkursregime, bei dem eine Zentralbank den Wert ihrer Währung an eine Ankerwährung (meist US-Dollar (USD) oder Euro (EUR)) koppelt. Die Zentralbank interveniert am Devisenmarkt, um den Kurs innerhalb einer schmalen Bandbreite um den festgelegten Kurs zu halten.

Beispiele für Währungsbindungen

Hongkong: HKD an USD gekoppelt (7,75-7,85 Bandbreite). Dänemark: DKK an EUR gekoppelt (~7,46). Saudi-Arabien: SAR an USD gekoppelt (3,75). Diese Bindungen bestehen teilweise seit Jahrzehnten.

Währungsbindungen im Forex

Gebänderte Währungen bieten kaum Handelsspielraum innerhalb der Bandbreite. Die Chancen liegen in: Spekulation auf eine Aufgabe der Bindung (wie die SNB 2015 den EUR/CHF-Boden aufgab), Zinsarbitrage (wenn der Zinssatz des gebundenen Landes vom Ankerzins abweicht) und Perioden, in denen die Bindung unter Druck gerät.

Aufgaben von Währungsbindungen (Währungsabwertung) verursachen oft die größten Einzelbewegungen im Forex-Markt, da ein künstlich gehaltener Kurs abrupt auf seinen Marktwert zurückkehrt.

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